Leasing, Miete, Carsharing, Kauf – Mit dem richtigen Konzept mobil

Leasing versus Langzeitmiete

Leasing gilt seit etlichen Jahren als Standard beim Unternehmensfuhrpark. Doch die sich stark wandelnden Märkte und das härter werdende Wettbewerbsumfeld verlangen Firmen immer mehr kurzfristiges Veränderungsvermögen ab. Drei bis vier Jahre wollen und können sich viele beim Dienstwagen heute nicht mehr festlegen, sondern suchen stattdessen flexiblere Lösungen. Das Modell der Langzeitmiete deckt genau diesen Bedarf ab.

Die Firmenflotte ist heute bei vielen Unternehmen ganz selbstverständlich geleast, doch was bedeutet das eigentlich genau? Im rechtlichen Sinn ist ein Leasingvertrag nur ein Nutzungsüberlassungsvertrag oder ein atypischer Mietvertrag. Im Kontext von Fahrzeugen – denn leasen kann man zum Beispiel auch Anlagen oder Maschinen – entfaltet das Leasing eine umfassendere Bedeutung als Finanzierungsalternative: Das Auto wird vom Leasinggeber beschafft und finanziert und der Leasingnehmer nutzt es gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts. Von der Miete unterscheidet sich Leasing rein rechtlich nur durch die Tatsache, dass die mietvertraglich geschuldete Wartungs- und Instandsetzungsleistung bzw. der Gewährleistungsanspruch auf den Leasingnehmer umgewälzt wird.

Leasing ist aber längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich als Unternehmen mit Mobilität auf (längere) Zeit einzudecken. Für viele Unternehmen wird die Langzeitmiete als Alternative zum Leasing immer interessanter. Sie betrifft einen Zeitraum von einem bis zu zwölf Monaten und unterscheidet sich damit vom Leasing, das in der Regel auf drei bis vier Jahre ausgelegt ist. Damit schließt die Langzeitmiete genau die Lücke zwischen Carsharing und normaler Kurzzeitmiete auf der einen und Leasing/Finanzierung auf der anderen Seite.

Für Probezeitüberbrückung, Saison- und Projektarbeit

Nötig ist Mobilitätsbereitstellung in diesem überschaubaren Zeitraum insbesondere dann, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern in der Probezeit einen Firmenwagen zur Verfügung stellen wollen, im Saisongeschäft tätig sind oder überwiegend projektbezogen arbeiten. Auch die Überbrückung von Wartezeiten bei der Auslieferung von Leasingfahrzeugen ist derzeit ein Thema, das sich über die Langzeitmiete regeln lässt.

Dienstwagen können im Übrigen nicht nur bei Nichtverlängerung des Arbeitsverhältnisses über die Probezeit hinaus zur Kostenfalle für das Unternehmen werden, wenn sie langfristig geleast sind. Auch Beförderungen oder ein Auslands-einsatz der angestammten Mitarbeiter können dazu führen, dass diese ihren Dienstwagen wechseln. Sind Unternehmen in dieser Situation an einen Leasingvertrag gebunden, kann dies zu hohen Kosten für eine vorzeitige Rückgabe führen. Denn häufig ist es alles andere als einfach, den überschüssigen Dienstwagen an einen anderen Mitarbeiter weiter zu geben, der das Fahrzeug dann ja zum Beispiel auch versteuern muss.

Viele Unternehmen sehen sich heute in ihrer Geschäftstätigkeit Vertragslaufzeiten ausgesetzt, die zwölf Monate oftmals nicht überschreiten. Dementsprechend gestalten sie auch ihre eigenen Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern nur noch befristet oder bedienen sich gleich flexibler Personalvermittler. Immer häufiger verleihen Personaldienstleister nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch gleich ein Fahrzeug mit.

Verkürzung oder Verlängerung kein Problem

In diesem speziellen Fall hat dann allerdings nicht der Unternehmer für einen optimal angepassten Fuhrpark zu sorgen, in vielen anderen Fällen dagegen schon. Dann gilt, dass die Langzeitmiete im Vergleich zum Leasing nicht nur für einen kürzeren Zeitraum vereinbart, sondern auch flexibel um etliche Monate verlängert werden kann. Beim Leasing ist dies häufig nicht der Fall: Der Rückgabezeitpunkt ist vertraglich fixiert, die vorzeitige Rückgabe ist teuer, und eine von vornherein sehr kurz gewählte Leasingzeitspanne ist in der Regel mit überteuerten Raten verbunden, da der Leasinggeber aufgrund des Geschäftsmodells das Fahrzeug auf drei bis vier Jahre kalkulieren muss. Dementsprechend ist auch das Vertragswerk wesentlich restriktiver und komplexer, umfasst viele Seiten, während bei der Langzeitmiete alles Wesentliche auf einem DIN A4-Blatt geregelt ist. Der Kunde unterschreibt einen klassischen Mietvertrag. Die monatlichen Raten sind zudem anders als beim Leasing voll als Betriebsausgabe abziehbar.

Trotz dieser bestechenden Vorteile ist die Langzeitmiete nicht für alle gleichermaßen geeignet. Sie passt im Gegensatz zum Leasing nicht für all jene, die umfangreiche Einbauten oder aufwändige Beklebungen an den Fahrzeugen vorhaben. Diese amortisieren sich in sechs bis zwölf Monaten einfach nicht. Nach spätestens 15 bis 18 Monaten will der Langzeitvermieter oftmals auch sein Fahrzeug zurück, da es dann noch über einen guten Restwert verfügt. Denn die Fahrzeuge aus der Langzeitmiete treffen auf einen nicht sonderlich stark frequentierten Gebrauchtwagenmarkt. Sie stoßen auch hier in die Lücke zwischen der Masse an sechs Monate alten Autos aus dem klassischen Vermietgeschäft und den drei bis vier Jahre alten Leasingrückläufern.

Mittelfristig Langzeitmiete günstiger

In den meisten Fällen ist Leasing zudem sicherlich langfristig die günstigste Form, den Fuhrpark zu bestücken, wenngleich immer noch eine nicht unerhebliche Anzahl von Unternehmen die Flotte komplett kauft. Die Langzeitmiete wird weder diesen Markt noch das Leasing jemals ersetzen oder verdrängen. Doch der Bedarf an flexibleren Lösungen wächst stetig und findet in der Langzeitmiete seine Entsprechung.

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Atmende Pools – Mit Corporate Carsharing Flottenkosten sparen

Bis zu 30 Prozent der Flottenkosten lassen sich einsparen, wenn man Corporate Carsharing intelligent nutzt, sagen Experten. Voraussetzung dafür sind so genannte atmende Pools. Dabei passt sich das Flotten-volumen quasi automatisch an den jeweiligen Bedarf des Unternehmens an – und das schlägt sich auch in den Kosten nieder.

Beim Corporate Carsharing steht einem oder mehreren Unternehmen eine exklusive Flotte von Pool-Fahrzeugen zur Verfügung. Für die Öffentlichkeit sind diese nur zugänglich, wenn dies zwischen dem Anbieter und dem Unternehmen so vereinbart und entsprechend organisiert wird. Damit unterscheidet sich Corporate Carsharing ganz erheblich vom Business Carsharing, bei dem es lediglich darum geht, eine öffentliche Flotte zu besonderen Firmenkundenkonditionen zu nutzen.

Poolfahrzeuge mit Carsharing Techniken verwalten

Der Nutzen von Corporate Carsharing ist für das Kundenunternehmen ungleich höher als beim Business Carsharing. Denn mittels Carsharing Techniken kann es seine Flotte viel effizienter und komfortabler verwalten als dies bislang möglich ist. Das beginnt für die Mitarbeiter bereits bei der Reservierung des Fahrzeugs: Sie müssen sich nicht mehr an einen Flottenverwalter wenden, sondern können sich einfach in einem Onlinebuchungstool just in time eintragen. Wenn sie den Wagen dann benutzen wollen, erhalten sie via Smartphone Zugang und benötigen keinen Schlüssel mehr. Die Dokumentation, wer wann wohin mit dem Fahrzeug unterwegs war, erfolgt automatisch, die Nutzungsdaten gelangen ins Firmensystem und können dort zum Beispiel direkt auf die betreffenden Kostenstellen gebucht werden.

Corporate Carsharing macht die Poolfahrzeugnutzung aber nicht nur komfortabler für die Mitarbeiter und effizienter für die Verwaltung, sondern sorgt auch dafür, dass die Flotte besser ausgelastet wird. Wesentlich dafür ist, dass die Unternehmen bei der Ausgestaltung ihrer Corporate Carsharing-Lösung darauf achten, dass sich der Pool rasch an den Bedarf anpassen lässt. Bei flexiblen Angeboten entstehen dann so genannte atmende Pools, bei denen keine überzähligen Fahrzeuge bezahlt werden müssen. Allein dadurch, dass diese ungenutzten Autos in der Flotte weitgehend vermieden werden, lassen sich laut Experteneinschätzung 30 Prozent der Flottenkosten einsparen.

Privatfahrten und öffentliche Nutzer

Manche Carsharing-Anbieter offerieren zudem die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter die Fahrzeuge auch privat nutzen können. Die Abrechnung erfolgt dann direkt zwischen Mitarbeiter und Anbieter. Noch stärker lässt sich die Auslastung erhöhen, wenn auch die Öffentlichkeit Zugang zu den Poolfahrzeugen bekommt, wenn diese etwa am Wochenende auf dem Firmengelände herumstehen. Auch hierbei rechnet der Anbieter direkt mit dem Endkunden ab. Beide Modelle senken weiter die Flottenkosten für das Unternehmen.

Für ihren Hauptkunden – also das Unternehmen, das Corporate Carsharing nutzt – halten manche Anbieter im Übrigen zwei verschiedene Abrechnungsmodelle bereit: Entweder sie verlangen eine monatliche Pauschale für die Zurverfügungstellung des Pools oder sie rechnen nach tatsächlicher Nutzung ab. Unternehmen, die ins Corporate Carsharing einsteigen wollen, sollten im Vorfeld ihren tatsächlichen Bedarf klären – ist dieser zum Beispiel stark schwankend oder relativ konstant? – um das für sie günstigere Modell zu wählen. Generell sollten Unternehmen bei der Umstellung auf Corporate Carsharing auch darauf achten, dass sie zunächst nur die personenungebundenen Fahrzeuge durch Carsharing-Autos ersetzen.

Firmenwagen – Manchmal muss es eben nicht der Passat sein

Der Passat Kombi gilt hierzulande als der Firmenwagen in der Mittelklasse schlechthin. Doch nicht alle Mitarbeiter oder Unternehmen wollen immer nur Standard fahren. Inzwischen gibt es eine Reihe von Modellen anderer Hersteller, die ebenso gut wie der VW Passat als Flottenfahrzeug geeignet sind.

Wer glaubt, es spart bares Geld, wenn er von VW auf Volvo, Mazda oder Škoda umsteigt, der irrt. Denn tatsächlich haben Passat-Alternativen zwar mittlerweile ebenso viel zu bieten wie der Platzhirsch, aber sie kosten eben auch entsprechend. Da ist zum einen der neue Škoda Superb, den der VW-Konzern gerade präsentiert hat, und der im vierten Quartal ausgeliefert werden wird. Mit vergleichbarer Ausstattung – Navigationssystem, Dieselmotor, Automatikgetriebe und Bluetooth – schlägt er laut Liste mit 28.490 Euro plus 1.810 Euro für das Infotainmentsystem zu Buche. Beliebt ist er dennoch, zur Lieferzeit macht der Konzern derzeit keine genauen Angaben; die Kunden nehmen das neue Modell offenbar gerne an.

Heimliche Lieblinge: V60 und Mazda6

Dasselbe gilt für den neuen Volvo V60. Nach einem umfassenden Redesign präsentiert sich der Schwede nicht nur als Kombi, sondern auch als Limousine als gutes Pendant zum Passat. Die Ausstattung wirkt sehr hochwertig, und der V60 kann sich absolut mit den Modellen aus dem Hause VW messen. Dass ein Mittelklassefirmenwagen auch ein entsprechendes Raumvolumen braucht, hat auch Mazda erkannt. Mit dem neuen Mazda6 präsentieren die Japaner ein Modell, das absolut flottentauglich ist.

Was der Passat für die Mittelklasse, das ist der Golf für die Kompaktklasse. Nach wie vor gilt der Klassiker in der Flotte als (fast) unersetzlich, wenngleich es natürlich auch bei den Kompakten inzwischen eine ganze Reihe von passenden Alternativen gibt. Sie kommen mit dem Seat Leon aus dem eigenen Konzern und mit dem V40 und dem 1er BMW aus Schweden und München. Doch anders als in der Mittelklasse treffen diese Modelle noch nicht auf die durchgängige Akzeptanz der Endkunden. Wer einen Golf fahren will, der will heute oftmals eben unbedingt einen Golf und keinen Volvo. Wer hingegen ansprechende Alternativen möchte, sollte einen Blick auf die Modelle der anderen Hersteller werfen.

Volksauto in der Flotte

Das Volksauto in der Flotte deckt einfach die Bedürfnisse verschiedenster Fahrer perfekt ab: In der Vielzahl der Modelle und Sondermodelle, als PS-Bolide oder als Fahrzeug mit höherem Einstieg spricht der seit 1974 gebaute Golf nahezu jeden an. In der Vermietung ist dem Endkunden häufig eine gehobene Ausstattung wichtig, wer Golf bestellt, erwartet Sonderkomfort.

Sollen stattdessen alternative Modelle in die Flotte, müssen sie sich in Sachen Ausstattung messen lassen und sollten daher entsprechend bestückt sein. Navigationssystem, Dieselmotor, Automatikgetriebe und Bluetooth sind mittlerweile längst Standard.

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Autovermieter auf Kreta – Eine andere Mietwagen-Welt

Warum Gabriele Guennewig Kraniotaki und ihr Mann nicht an Einheimische vermieten und weshalb die Fahrzeuge trotz der Griechenland-Krise gut gebucht sind: In den Sommermonaten kommen Gabriele Guennewig Kraniotaki und ihr Mann Manolis kaum zum Schlafen. Quasi rund um die Uhr vermietet das Ehepaar mit seinen beiden erwachsenen Kindern und 15 Angestellten auf der griechischen Ferieninsel Kreta rund 200 Autos. Das Geschäft mit Mietwagen im südosteuropäischen Urlaubsparadies funktioniert dabei ganz anders als etwa in Deutschland.

Schon als Jurastudentin war Gabriele Guennewig Kraniotaki immer wieder auf Kreta: „Ich habe dort in einem Ferienclub als Animateurin gearbeitet.“ Zu der Liebe für die Insel kam dann irgendwann die Liebe des Lebens – und die junge Frau blieb. 1984 kam ihr dann gemeinsam mit ihrem Mann die Idee, spontan in das Mietwagengeschäft einzusteigen. Auslöser war damals eine Abwertung der Währung, übers Wochenende war das griechische Geld weniger wert, die Inlandspreise aber noch die alten.

„Wir haben damals unsere D-Mark zusammengekratzt und haben acht Autos gekauft“, erinnert sich Guennewig Kraniotaki. 50.000 D-Mark haben sie beide jeweils investiert und ihr Geschäft gegründet. Ausgerichtet war die Autovermietung von Anfang an auf Touristen aus Deutschland, Großbritannien und Holland, erzählt die Firmenchefin: „Die Einheimischen mieten keine Autos – und wenn sie eines mieten wollen, sollte man stutzig werden und es sich als Autovermieter gut überlegen“, sagt sie.

Griechische Hochzeiten mit Schuss

Denn entweder sie planen mit dem Mietwagen Offroad-Touren, für die sie ihr eigenes Auto nicht nehmen wollen, erläutert die Kreta-Kennerin. Oder sie fahren damit zu einer Hochzeit. „Wer schon mal bei einer griechischen Hochzeit war, der weiß, dass die wenigsten Autos ganz zurückkommen.“ Denn zu einer traditionellen griechischen Hochzeitsfeier gehören immer auch Salutschüsse: „Aber nicht nur die Nüchternen schießen – und bei mehrtägigen Feiern trifft es irgendwann die Autos.“

Autovermieter auf Kreta haben ohnehin eine besondere Beziehung zu ihren Fahrzeugen – wie auch die Vermieter im übrigen Griechenland. Leasing oder Kreditkäufe gibt es bei Autos nicht; und wenn, dann zu völlig überteuerten Konditionen. „Das liegt natürlich auch an der wirtschaftlichen Lage des Landes und seinen Konditionen bei den großen Banken“, so Gabriele Guennewig Kraniotaki. Für die mittelständischen Autovermieter heißt das: Sie müssen die Fahrzeuge kaufen und gut pflegen.

Die „Big Four“ – Hertz, Sixt, Europcar sowie Avis – vermieten auf Kreta natürlich auch, die Konzerne können sich natürlich auch dort Leasing-Fahrzeuge organisieren. „Wir verdienen hingegen mit einem Auto erst ab dem dritten oder vierten Jahr Geld“, erläutert Guennewig Kraniotaki. Länger als vier, maximal fünf Jahre könnten die Autos jedoch nicht vermietet werden: „Das würden die Kunden nicht akzeptieren.“ Also befinde man sich immer im Spannungsverhältnis zwischen Kundenservice und Geldverdienen.

Service ist auch auf Kreta das A und O

Was die Kunden bei den vier Branchenriesen nicht bekämen, sei der gute Service. „Oft steht man lange in der Schlange, dann bekommt man seinen Schlüssel ausgehändigt und muss erst einmal im Flughafen-Parkhaus selbst nach seinem Fahrzeug suchen“, sagt die Firmenchefin aus Erfahrung. Bei ihren beiden Portalen autokreta.de und autotravel.gr läuft das anders: „Wir nehmen die Touristen in Empfang, bringen sie zu ihren Fahrzeugen, weisen sie ein – und sind rund um die Uhr erreichbar.“

Das kann in einem Land wie Griechenland viel wert sein. Wer bei seinen Kreta-Rundreisen mit dem Auto liegenbleibt, und sei es nur, weil der Sprit ausgegangen ist, kann nicht mit einem dichten Netz an Pannendiensten oder auch Tankstellen wie in Mitteleuropa rechnen. „Wir liefern die Fahrzeuge auch zu den Kunden aus. In der Hauptsaison nur im Norden der Insel – in der Vor- und Nachsaison auch im Süden“, sagt Guennewig Kraniotaki. Die Kunden goutieren den Service: die meisten kommen wieder.

„Wir haben bis zu 30 Prozent Stammkunden, das ist eine ganze Menge“, sagt die Firmenchefin. Nach einigen Jahren mit dichtem Stationsnetz hat sich das Betreiber-Paar entschieden, es aufzugeben. Um dennoch flächendeckenden Service anbieten zu können, arbeiten sie mit Werkstätten zusammen, die sich während der Miete um eventuelle Probleme an den Autos kümmern. Nach wie vor betreiben sie je zwei Stationen am Flughafen Heraklion und in der Region rund um die Verwaltungsmetropole.

Vorsicht bei Billigpreisen

In den 1990er Jahren, als es Griechenland wirtschaftlich besser ging, kamen auch Touristen aus dem Norden Griechenlands oder aus Athen, um auf Kreta zu urlauben; viele mieteten damals auch Autos. „Heute besteht unsere Kundenschar vor allem aus Mitteleuropäern“, betont Guennewig Kraniotaki. Für den Urlaub auf der Insel seien Kleinwagen in der Regel völlig ausreichend. „Nur eine Klimaanlage sollten sie haben, gerade in der Hochsaison.“ Und man sollte sie nur gut versichert mieten, rät sie.

Das allerdings sind die wenigsten Spar-Angebote im Internet, sagt die Kreta-Expertin: „Es gibt Broker, die einen Kleinwagen in der Vorsaison zu 75 Euro in der Woche anbieten – das kann man aber nicht wirtschaftlich machen, das geht einfach nicht.“ Oder man neppt seine Kunden, indem man wichtige (aber teure) Versicherungen nicht in den Preis eingerechnet hat. „Vor Ort wird den Touristen dann gesagt, sie brauchen diese Versicherungen gegen Kratzer und Schäden aber, sonst wird’s teuer.“

Vor Ort kassieren viele einheimische und die internationalen Mietwagen-Anbieter dann zusätzliche Gebühren von bis zu 50 Euro – die Preise liegen dann über denen von Guennewig Kraniotaki. Diese Erfahrung bestätigen auch Kreta-Touristen im Gästebuch von autokreta.de. Wer die Versicherungen nicht nachträglich abschließt, erlebt bei der Mietwagen-Abgabe seine böse Überraschung. Einzelne Kratzer kosten dann bis zu 150 Euro: „Autos auf Kreta haben alle Kratzer“, weiß die Vermieterin.

Kunden buchen vor allem im Netz

„Wir bieten faire Preise, wir wollen ja, dass die Leute wiederkommen“, sagt Guennewig Kraniotaki. Auch das bestätigen ihre Kunden im Internet. Dort buchen mittlerweile auch die meisten Kunden. Trotz der Griechenland-Krise seien die Autos in der Hochsaison gut gebucht: „Im Juni und Anfang Juli hatten wir Einbußen – aber seither läuft es wieder gut.“ Sie verstehe, wenn Touristen verunsichert gewesen seien: „Aber die Sorgen sind unbegründet. Kreta bleibt trotz Politik ein tolles Urlaubsziel.“

www.autoKreta.de

Das große Potenzial der Stromer

Die deutschen Premiumhersteller und ihre E-Konzepte – Ab wann hat der Verbrennungsmotor bei ihnen endgültig ausgesorgt? Das wird noch dauern. Aber er rückt immer mehr ins zweite Glied.

Was ist die Antriebsart der Zukunft? Der Plug-In-Hybrid, der reine Elektromotor, die Brennstoffzelle? Bei den drei deutschen Premiumherstellern hört man zu diesem Thema viel Ähnliches – und doch sind die Strategien von Audi, BMW und Mercedes im Detail sehr unterschiedlich. Was sich auch schon an den aktuellen Zulassungszahlen ablesen lässt. Denn nicht jeder verkauft bislang schon E-Autos.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Audi hat im ersten Halbjahr 2015 rund 141.000 Neuwagen verkauft, BMW etwa 123.000, Mercedes an die 142.400 – hinzu kommen noch einmal knapp 20.000 smarts. Der Anteil der Hybride, Plug-In und Elektro-Autos daran ist verschwindend gering. Mit 1,08 Prozent hat BMW den größten Anteil zu verbuchen, gefolgt von 0,86 Prozent bei Mercedes und 0,68 Prozent bei Audi. Bei der Daimler-Tochter smart liegt der reine Elektro-Anteil indes bei 2,45 Prozent.

Über diese Zahlen kann auch die Bilanz des Kraftfahrtbundesamtes für Januar bis Juni dieses Jahres nicht hinwegtäuschen – auch wenn in einer Mitteilung von „zwei bis dreistelligen Zuwachsraten“ im Bereich der alternativen Antriebe gesprochen wird. Die Verkaufszahlen bei Hybriden aller Hersteller seien um 15,9 Prozent auf rund 16.000 Stück gestiegen, die der Plug-In-Hybride um 216,1 Prozent auf 4.979 Stück und bei den reinen Elektro-Fahrzeugen um 11,3 Prozent auf 4.663 Exemplare gestiegen.

Audi ohne reinen Stromer im Portfolio

In absoluten Zahlen sieht das bei den deutschen Premium-Herstellern wie folgt aus: Audi kann auf dem Heimatmarkt mangels Modell keine einzige Neuanmeldung eines Elektro-Autos in den ersten sechs Monaten des Jahres verbuchen, Mercedes indes 269 und BMW sogar 440 Neuanmeldungen. Bei den Hybriden sieht es ein bisschen erfolgreicher aus. Hier liegt Audi bei 959 Stück (inklusive 864 Plug-In-Hybride), Mercedes bei 962 (davon 230 Plug-In) und BMW bei 891 (davon 866 Plug-In). Dieser hohe und tendenziell steigende Anteil der Plug-In-Hybride bei den Premium-Autobauern aus Deutschland wird von der Konkurrenz nicht überall gern gesehen. Denn vor allem in Japan wird die Plug-In-Technologie, also die Möglichkeit, den Akku im Auto auch per Kabel am Stromnetz zu laden, durchaus kritisch gesehen. Denn: die Akkus müssen für diesen Zweck leistungsfähiger sein, deshalb sind sie größer und dadurch auch schwerer – was wiederum das Fahrzeuggewicht steigen lässt.

Hondas Präsident Takeo Fukui sagte deshalb zum Thema Plug-In-Hybride: Er betrachte diese Autos als batteriebetriebene Elektrofahrzeuge, die überflüssigerweise auch noch einen Verbrennungsmotor und Benzintank mit sich herumschleppen. Bei den deutschen Premiumherstellern dagegen setzt man auf einen breit aufgestellten Antriebsmix für die nächsten 20 Jahre, um alle Bedürfnisse der Kunden auch abdecken zu können. Für Vielfahrer ist ein reines E-Auto bislang jedenfalls keine Alternative.

Mercedes: „Es gibt keinen Königsweg“

Bei Mercedes heißt es dazu, dass die Zukunft „definitiv in der Elektrifizierung der Antriebe“ liege, es jedoch auch künftig „nicht die eine Technologie als Königsweg zur nachhaltigen Mobilität“ gebe. Es gehe vielmehr um „maßgeschneiderte Lösungen“ für verschiedene Anforderungen. Mindestens für die nächste Dekade sehe man den Plug-In-Hybrid jedoch als „zentrale Antriebstechnologie“ auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren. Bis 2017 werde man zehn Plug-In-Modelle am Markt haben.

Gleichwohl traut man bei Mercedes dem technischen Fortschritt im Bereich Batterieentwicklung eine Menge zu. Durch neuartige chemische Zusammensetzungen der Akkus könnte man ungefähr für den gleichen Preis und bei etwa gleicher Größe fast das Doppelte an Reichweite erhalten. Die elektrische B-Klasse komme aktuell auf etwa 200 Kilometer Reichweite. Ein „großes Potenzial“ hat in den Augen der Stuttgarter Experten aber vor allem auch die Brennstoffzelle mit Wasserstoff als Energieträger.

Bei Audi im oberbayerischen Ingolstadt schreibt man dem Verbrennungsmotor „auch deutlich über das Jahr 2020 hinaus die tragende Rolle in der Antriebstechnologie“ zu. Die Audi-Ingenieure nutzten für weitere Effizienzsteigerungen der Verbrenner „alle Möglichkeiten der Elektrifizierung“ bis hin zu Plug-In-Hybriden. Parallel dazu optimiere man den Wirkungsgrad durch verbesserte Brennverfahren. Eine immer größere Rolle spielten auch die Erdgasantriebe – wegen des günstigeren Kraftstoffs.

Audi will „Meilenstein“ bei E-Reichweite setzen

Auch der reine Elektroantrieb gewinnt für Audi nach eigenen Aussagen an Bedeutung – auch trotz der zwischen Januar und Juni null Neuzulassungen in Deutschland in diesem Bereich. Gemeinsam mit den Zulieferern mache man „große Fortschritte bei der Batterietechnologie“. Man treibe dadurch die Reichweite der reinen Stromer „in kundentaugliche Dimensionen von mindestens 500 Kilometern“. Ob Audi dieses Versprechen halten kann – wer weiß. Noch gibt es ja keinen rein elektrischen Audi.

Die Ingolstädter sehen im Plug-In-Hybrid jedenfalls „mehr als eine Übergangstechnologie“; vor allem was die Ladezeiten reiner E-Autos angehe, seien Plug-In-Hybride kundenfreundlicher – hier kann man zur Not auch ohne Ladezeiten mit dem Verbrennungsmotor los- oder weiterfahren. In Kürze, kündigt Audi dem „Kraftstoff“ an, werde man einen „weiteren neuen Meilenstein in Sachen Reichweite“ präsentieren. Die maximale elektrische Reichweite bei Audi liegt derzeit bei 450 Kilometern im R8.

Relativ wortkarg präsentiert sich BMW bei dem Thema. Auch die Münchner setzen auf „einen Mix der verschiedenen Antriebsformen“, jeweils optimiert auf die verschiedenen Baureihen und je nach Anforderungen der einzelnen Märkte. Der Anteil der E-Antriebe werde „über die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte stetig zunehmen“, ehe sie zusammen mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen „den Markt dominieren werden“. Eine Prognose zur elektrischen Reichweiten-Entwicklung will man nicht geben.

Schutz für Ihre Flotte

Die Anzahl der Autodiebstähle bleibt auf hohem Niveau – auch bei Flotten. Hinzu kommt der Ersatzteil- und Reifenklau. Wirksamen Schutz versprechen eine Reihe von Systemen, zum Beispiel Fernüberwachung oder Ortung. Daneben können Autovermieter aber noch eine Menge einfacher Vorkehrungen treffen, um ihre Fahrzeug-Flotte zu schützen.

Etwas mehr als 200 Fahrzeuge verlieren die fünf größten Autovermietunternehmen zusammen laut Bundeskriminalamt (BKA) pro Jahr dauerhaft, abhandenkommen ihnen insgesamt 800 bis 900 Autos, von denen allerdings drei Viertel am Ende wieder auftauchen. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr rund 40.000 Fahrzeuge gestohlen, besonders stark belastet sind im Übrigen die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Aus den Vermietflotten verschwinden sie allerdings nicht überwiegend durch Diebstahl. Die meisten abhanden gekommenen Mietfahrzeuge werden unterschlagen beziehungsweise betrügerisch erlangt, wie das BKA weiß. So seien 2013 nur rund 20 Prozent der Fahrzeuge durch Diebstahl an den Mietstationen beziehungsweise im Verlauf der Mietdauer abhandengekommen, wobei hier auch häufig der Verdacht vorgetäuschter Diebstahlsfälle bestanden habe.

Dominiert wird die Kfz-Kriminalität in Deutschland seit Jahren von osteuropäischen Tätergruppierungen, besonders von international organisierter Kriminalität litauischer und polnischer Prägung. Die angrenzenden osteuropäischen Staaten sind sowohl wichtige Absatzmärkte als auch Transitstaaten im internationalen illegalen Kraftfahrzeughandel. Die Polizei beobachtet außerdem, dass die Professionalität der Täter stetig zunimmt und sie teilweise in netzwerkähnlichen Strukturen agieren.

Ortungssystem ist Mittel der Wahl

Für die Vermieter und Betreiber professioneller Flotten bedeutet dies, dass sie ihre Aktivitäten zum Schutz ihrer Flotten auf den Bereich der Unterschlagung konzentrieren müssen. Ein probates Mittel dazu sind Ortungssysteme, die nicht mehr nur dazu dienen, verlorene Fahrzeuge wieder aufzufinden. Denn neben der Live-Ortung der Autos haben die Systeme heute auch oftmals Komponenten zur Diebstahlsicherung integriert.

Dadurch lässt sich nicht nur der Standort des Fahrzeugs zu jedem Zeitpunkt bestimmen, sondern es kann zum Beispiel für einen bestimmten Zeitraum abgeschaltet werden. Ebenfalls erhältlich sind Systeme mit nachträglich einschaltbarer Alarmanlage usw. Die Möglichkeiten in diesem Bereich werden ständig weiter entwickelt.

Ersatzteile und Reifen sehr gefragt

Während die Auffindung oder Außerbetriebsetzung per Ortungssystem des gesamten Fahrzeugs hilft, sind andere Systeme nötig, um sich vor Ersatzteil- und Reifenklau zu schützen. Das sind nämlich ebenso wichtige Themen. So weiß das BKA, dass nach wie vor ein hoher Bedarf an Kfz-Ersatzteilen in afrikanischen und osteuropäischen Staaten besteht, wobei Litauen weiterhin als führender illegaler Absatzmarkt Osteuropas gilt. Da es sich beim Diebstahl von Kfz-Teilen um ein Massendelikt mit lohnenswerten Gewinnaussichten und einem in der Regel geringen Strafmaß handelt, wird dieser Phänomenbereich auch zukünftig von Bedeutung sein.

Polizeiliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass ein nicht unerheblicher Teil der Gesamtentwendungszahlen von Kfz der Verwertung der Fahrzeuge in Einzelteilen dient, die in den gängigen Internetportalen zum Verkauf angeboten werden. Dies gilt sowohl für kleinere Fahrzeugteile (z. B. Airbags, Navigationsgeräte usw.) als auch für große Komponenten (z. B. Motoren, Getriebe, Karosserieteile), die aus einer Komplettentwendung stammen.

24 h-Live-Fernüberwachung

Um den Diebstahl sowohl von Komplettfahrzeugen als auch von Einzelteilen zu verhindern, setzt beispielsweise die Stein-Gruppe auf ein 24 h-Live-Fernüberwachungssystem. Dabei handelt es sich im Unterschied zur klassischen Alarm-Videoüberwachungsanlage nicht nur um ein System, das die Tat zwar aufzeichnet und die Polizei alarmiert, sondern auch um einen tatsächlichen Eingriff ins Geschehen.

Mit einer Kombination aus Bewegungsmeldern und Tag- und Nachtkameras wird das befriedete Außengelände rund um die Uhr überwacht. Löst einer der Sensoren Alarm aus, und werden tatsächlich Einbrecher gesichtet – in der Regel sind die Störungen anderer Natur – werden sie von den Wachhabenden der Notruf- und Serviceleitstelle über 90-Dezibel-Akustikanlagen lautstark aufgefordert, sich zu identifizieren. Der Schreck sei meist so groß, dass Täter in der Regel sofort flüchten, ohne Schaden anzurichten, so der Hersteller des Systems, Protection One.

Einfache Verhaltenstipps

Auch jenseits von Hightech-Lösungen gibt es eine Reihe von einfachen Maßnahmen, die Händler und Mobilitätsdienstleister umsetzen können, um ihre Flotten zu schützen. So sollten sie potenzielle Käufer eines hochwertigen Fahrzeuges immer bei der Probefahrt begleiten. Denn wenn das Fahrzeug nicht sofort entwendet wird, so wird oft nach Probefahrten ein dem Original ähnlich sehender Schlüssel zurückgegeben. Es ist deshalb wichtig, den zurückgegebenen Schlüssel auf seine Funktion zu überprüfen. Oldtimer – so sie in der Vermietflotte enthalten sind – sind grundsätzlich nicht mit einer elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet. Besonders wertvolle Fahrzeuge lassen sich mit mechanischen Sicherungen, Diebstahlwarnanlagen und gegebenenfalls Ortungssystemen nachrüsten.

Beim Zubehör – Navigationsgeräte und Radios – gilt: Beim Abstellen nicht im Fahrzeug lassen, sondern alle abnehmbaren Bedienteile und die Daten-CD des Navis herausnehmen. Am besten sollten auch gleich die Halterungen mit entfernt werden, da Diebe sonst das Navi im Handschuhfach & Co. vermuten und das Fahrzeug öffnen. Bei der Radioausstattung empfehlen sich Modelle mit abnehmbarem Bedienteil, mit Codiersystem oder mit Sicherungskarte. In jedem Fall sollten die individuellen Gerätenummern von Navi und Radio erfasst und gespeichert werden.

Mazda MX-5: Von wegen Retro

Der Name weckt bei Autofans nostalgische Erinnerungen: MX-5. Nicht nur für die Fans des kleinen Flitzers von Mazda ist die vierte Auflage sicherlich ganz groß. Dabei ist er laut Hersteller der kompakteste aller Zeiten. Obwohl das Modell inzwischen seit 25 Jahren auf dem Markt ist, gibt es von Retro bei dem Roadster keine Spur: Für gute Sicht sorgt ein serienmäßiges LED Licht, dazu gesellen sich Fahrerassistenzsysteme zum Spurhalten und beim Einparken. Zeitgemäß hat der neue MX-5 ein Infotainment und Soundsystem (mit Lautsprechern in den Kopfstützen) an Bord. Unter der Motorhaube werkelt wahlweise eine 1,5-Liter-Maschine mit 131 PS oder die Zweiliter-Variante mit rund 160 PS. Bei letzterer liegt der Verbrauch nach Herstellerangabe bei knapp sieben Litern auf 100 km, die Tachonadel geht bis 214 km/h. Der kleinere Bruder schafft es auf 204 km/h, braucht dafür nur sechs Liter auf 100 km. Fahrspaß ist bei beiden garantiert, mit knapp einer Tonne Gewicht ist der Sportwagen sehr agil und spricht direkt auf Lenkbewegungen an. Ein ESP bewahrt dabei die Bodenhaftung. Die Sechsgangschaltung ist erwartungsgemäß knackig. Wer es noch rasanter mag, für den gibt es je nach Ausstattung auch noch ein Sportfahrwerk. Viel Gepäck sollte man allerdings nicht transportieren wollen, denn der Kofferraum bietet kaum Platz. Was Käufer eines Roadsters aber sicher auch nicht erwarten werden. So ein bisschen Retrogefühl regt sich dann doch noch bei der Neuauflage des Verkaufsschlagers, den es ab rund 23.000 Euro gibt: Das Verdeck muss noch per Hand bedient werden.

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Audi Avant: Innovation unter der Haube

Auf Diät haben die Ingolstädter die Neuauflage des Audi A4 Avant gesetzt. Er bringt so 120 Kilogramm weniger auf die Waage als sein Vorgänger. Trotzdem wuchs der Kofferraum von 480 auf 505 Liter. Mit umgeklappten Sitzen und rund 1500 Litern Gepäckvolumen wird er sogar zum Kleintransporter. Die äußeren Maße haben sich kaum verändert, dafür treiben den Avant neu entwickelte Motoren an. Gleich sieben gibt es zur Auswahl, sie sollen gegenüber den Vorgängern bis zu 21 Prozent Kraftstoff einsparen. Die Spannweite reicht von 150 bis 272 PS. Der 2.0 TDI ultra soll auf 100 Kilometern mit 3,7 Litern Diesel auskommen. Bei den Benzinmotoren im 2.0 TFSI ultra mit 190 PS kommt ein neues Brennverfahren zum Einsatz, das einen Verbrauch von maximal 5 Litern auf 100 km ermöglichen soll. Neu ist auch das optionale Audi virtualcockpit, ein volldigitales Kombiinstrument mit hochauflösendem 12,3 Zoll-LCD-Bildschirm. Dazu kommt in der Mittelkonsole für Soundsystem und Navigation nochmals ein 8,3 Zoll-Touchpad. Die Assistenzsysteme helfen beim Spritsparen, Einparken, Spurhalten und unterstützen beim Fahren im Stau. Serienmäßig bietet Audi Xenon-Scheinwerfer, Bluetooth-Schnittstelle und ein 7 Zoll-MMI-Farbdisplay. Der A4 Avant steht bereits bei den Händlern und ist ab 31.000 Euro zu haben. Geplant ist noch ein g-tron-Modell, das Erdgas tanken kann.

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IAA 2015: Hybrid ist Trumpf

Die IAA 2015 hat die Erwartungen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) mehr als erfüllt. Zwischen dem 17. und 27. September strömten laut Messebilanz fast 932.000 Besucher in die Hallen, wo 1100 Aussteller aus 39 Ländern genau 219 Weltpremieren zeigten; 60 mehr als vor zwei Jahren. Das war der beste Zuschauerzuspruch seit acht Jahren. „Die IAA unterstreicht damit ihre Position als weltweit wichtigste Leitmesse für Mobilität“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Überragende Themen diesmal waren die Vernetzung und Digitalisierung der Mobilität, sowie Hybrid-Modelle. Reine Elektroantriebe blieben im Gegensatz zur Auflage 2013 Mangelware. Denn beim Käufer fanden die Stromer längst nicht so viel Anklang wie es sich die Industrie gewünscht hatte. In Deutschland wurden laut Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes in den ersten sieben Monaten dieses Jahres gut 1200 reine Elektroautos von Privatkäufern zugelassen. Das entspricht 0,2 Prozent aller fast 670.000 Privatkundenzulassungen.

Dagegen tut sich jede Menge bei den Hybridantrieben. Der meistverkaufte Antriebszwitter der Welt, der Toyota Prius, kommt in der vierten Modellgeneration. Der Hersteller verspricht gut 20 Jahre nach seinem Marktstart nicht nur ein kleines Facelift, sondern auch, dass der Fortschritt gegenüber der vorhergehenden Modellgeneration noch nie so groß gewesen sei. Der weiterentwickelte Hybridantrieb sorge vor allem auf langen Strecken für weniger Durst. Insgesamt soll der Verbrauch bei 3,5 Litern auf 100 Kilometer liegen. Dank konstruktiver Änderungen soll der Verbrennungsmotor nun einen Wirkungsgrad von über 40 Prozent erreichen – weltweit bester Wert für einen Benzinmotor. Zum geringen Verbrauch trägt auch die Konstruktion selbst bei: Dank Aluminium und Carbon soll der Prius gegenüber seinem Vorgänger um rund 100 Kilogramm abspecken. Die fünftürige Limousine mit rund 150 PS soll es im März 2016 bei den Händlern ab 28.000 Euro geben.

Ebenfalls ans Kabel wird die Neuauflage eines anderen Bestsellers gelegt: die des VW Tiguan. Zumindest in einer auf der IAA gezeigten Hybrid-Studie. Sie ist mit 4,50 Metern im Vergleich zu dem Vorgänger buchstäblich gewachsen. Der Tiguan GTE soll nach Angaben des inzwischen wegen der Abgas-Affäre zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn nur der Anfang sein. Die Studie stehe dafür, „wie wir den Plug-In-Hybrid jetzt konsequent in weitere Klassen und Segmente bringen“. Bis 2020 kündigte er 20 weitere Elektroautos und Plug-In-Hybrid-Modelle an – vom Kleinwagen bis zum nächsten Phaeton und Audi A8. Den Normverbrauch des Tiguan GTE gibt VW – wobei solche Angaben ja immer mit Vorsicht zu genießen sind – mit 1,9 Litern auf 100 Kilometer an. Tatsächlich erhältlich ab Frühjahr 2016 werden die Verbrennervarianten sein: zwischen 1,4 Litern und 2 Litern mit 125 bzw. 220 PS und 1,6 und 2,0 Litern bei den TDI-Modellen (120 und 250 PS). Gegenüber dem Vorgänger verbrauchen die sparsamsten Diesel vier Liter, also 20 Prozent weniger. Zu den Preisen gibt es aus Wolfsburg noch keine Angaben.

In den Reigen der Hybriden reihen sich auch Mercedes und BMW ein mit je fünf entsprechenden Modellen. Die Münchner schicken nach dem reinen Stromer i3 jetzt den allradgetriebenen Familienvan BMW 225xe ins Rennen. Unter dessen Haube spielen ein Elektro- und ein 1,5 Liter Dreizylinder-Ottomotor zusammen. Die Systemleistung des Plug-In-Hybrid-Antriebs beträgt 224 PS. Der durchschnittliche Verbrauch liegt kombiniert bei gut 2 Litern. Er soll rund 38.000 Euro kosten und ab Frühjahr 2016 bei den Händlern stehen. Preislich deutlich darüber liegt der Mercedes S500 mit Plug-In-Hybrid und einer Drei-Liter-Maschine. Er tritt die Nachfolge des S400 aus dem Jahr 2008 an. Laut den Stuttgartern schafft er einen Verbrauch von drei Litern auf 100 km und sprintet von 0 auf 100 in unter sechs Sekunden. Dafür müssen Käufer ab kommendem Jahr dann auch über 100.000 Euro investieren.

Viele neue alte Gesichter gab es bei den klassischen Verbrennungsmotoren. Opel präsentierte in Frankfurt etwa die nächste Generation des Astra. Der ist fünf Zentimeter kürzer, hat dafür aber erheblich an Sicherheitsfeatures zugelegt. So bietet er Frontkamera, Abstandsassistent und serienmäßig ein intelligentes LED-Lichtsystem. „Unsere Ingenieure haben ihn auf dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier entwickelt, entlang dreier entscheidender Prämissen: Effizienz, Vernetzung und Athletik“, verspricht Group-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann. Den neuen Astra gibt es bereits ab Herbst, die Preispalette beginnt bei rund 17.000 Euro für den 1,4-Liter-Benziner mit 100 PS und fünf Türen, für 2016 ist auch noch ein Cabrio angekündigt. Ebenfalls neu in der Kompaktklasse: der Renault Megane der vierten Generation, der Suzuki Baleno, Hyundai i20 active sowie der Levorg von Subaru, Nachfolger des Legacy.

Die Besonderheit bei der IAA 2015 aber war die Rückkehr einer legendären Automarke, des Borgward. Dessen Studie BX7 hat aber so gar nichts gemein mit den eleganten Autos aus dem Bremen der 50er und 60er Jahre. Von dem bulligen SUV will das Unternehmen nach eigenen Angaben mittelfristig weltweit mehr als 500.000 Fahrzeuge absetzen, zunächst in China. Hybrid ist offenbar auch hier Trumpf, denn dem Zweiliter-Turbo-Einspritzer mit 225 PS assistiert ein an der Hinterachse sitzender E-Motor. Die elektrische Reichweite soll bei 55 Kilometern und der Durchschnittsverbrauch bei 2,26 Liter pro 100 Kilometer liegen. Noch sind Preis und Marktstart in Europa nicht bekannt. Experten spekulieren aber mit einem Einstiegspreis von gut 26.000 Euro.

Klar dagegen sind zwei Termine, die sich Autofans schon jetzt merken können. Die nächste IAA findet vom 14. bis 24. September 2017 erneut in Frankfurt statt; schon in einem Jahr lockt in Hannover wieder die 66. IAA Nutzfahrzeuge (22. bis 29. September 2016).

Homepage der IAA

Unter Strom: Aktuell verfügbare E-Autos

Die Hersteller haben etliche Elektroautos im Angebot – von klein und günstig bis groß und teuer. Von alltagstauglich bis luxuriös. Absatzschlager sind sie bislang aber nicht.

Die Beliebtheit von Elektroautos in Deutschland stottert nach wie vor. Die Zulassungszahlen sind im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar zweistellig gestiegen – aber mit nur 4.663 absoluten Neuzulassungen von Januar bis Juni sind die Zahlen bei mehr als 1,6 Millionen neuen Pkw-Zulassungen eher dürftig. An der Modellvielfalt kann das kaum liegen, wie unser Überblick zeigt.

Das Hauptproblem an den verfügbaren Modellen auf dem deutschen Markt ist: ihr Preis. Für einen Zweisitzer werden mindestens rund 19.000 Euro fällig – ohne Batteriemiete. Dafür bekommt man im Vergleich einen mehr als ordentlich ausgestatteten Kompaktklasse-Wagen mit Verbrennungsmotor. Bei vielen Modellen ist in der Summe sogar noch der Aufpreis oder die Umrüstung zum Gas-Motor inklusive. Wer einen elektrischen Vier- bis Fünfsitzer will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Trotzdem kann es sich unter Umständen lohnen, sich für einen Stromer zu entscheiden – denn das Elektromobilitätsgesetz der Bundesregierung garantiert Elektroautos etliche Vergünstigungen. Die Kommunen dürfen beispielsweise kostenlose Parkplätze für E-Autos ausweisen oder auch die bisher wenig befahrenen Busspuren für batteriebetriebene Fahrzeuge freigeben. Auch zum Teil kostenlose Ladestationen soll es für elektrische Stadtflitzer geben. So soll die Luftqualität verbessert werden.

Die Politik fördert E-Autos

Es ist nicht so, als gäbe sich die Politik keine Mühe, um den Elektrischen auf die Sprünge zu helfen: So genügt zum Beispiel seit diesem Jahr für Handwerker und Gewerbetreibende ein Pkw-Führerschein, um bis zu 4,25 Tonnen schwere elektrische Kleintransporter lenken zu dürfen. Zuvor lag die Grenze bei 3,5 Tonnen. Das Gewicht der meist noch ziemlich schweren Batterie wird dabei herausgerechnet. Zu guter Letzt werden E-Autos auch von der geplanten Pkw-Maut befreit sein, so sie denn kommt.

All diesen Vorteilen zum Trotz kommt der E-Auto-Markt nur schleppend bis gar nicht in Schwung. Für die Hersteller ist das zum einen ein Rätsel, andererseits aus Kundensicht jedoch nicht verwunderlich. Denn die meisten Modelle sind Kleinwagen – mit Reichweiten von maximal 212 Kilometern bei voller Akkuladung. Für Pendler in der Stadt und Metropolregionen durchaus eine Alternative, für Vielfahrer, Mittel- und Langstreckenpendler oder auch größere Familien sind die Stromer damit keine Lösung.

Die Konzepte der Kleinwagen unterscheiden sich teilweise deutlich. Während beispielsweise der Zoe Intens von Renault in der Fahrpraxis ein ziemlich konventionelles Auto ist, will der BMW i3 nebenbei auch Fahrspaß bieten. Das sollte er bei dem ausstattungsbereinigten Mehrpreis von mehr als 18.000 Euro (ab 34.900 €) auch – obschon bei BMW der Akku bereits dabei ist, den man bei Renault je nach Fahrleistung monatlich zusätzlich mieten muss. Dafür erhalten Renault-Fahrer eine Ladestation.

Für Stadtpendler geeignet

Das momentan günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt ist eigentlich gar keines. Denn der Renault Twizy ist ohne die optionalen Scherentüren zulassungsrechtlich kein Pkw, sondern ein Quad. Für den Stadtverkehr ist der flotte Flitzer durchaus gut geeignet – für Autobahnen und auch für den ländlichen Bereich ist er Tests zufolge eher ungeeignet. Im Winter ist der Fahrspaß eher beschränkt. Dafür kostet er nur 7.000 Euro, hat 100 Kilometer Reichweite und fährt 80 Stundenkilometer schnell.

Einer der teuersten Stromer war zu Jahresbeginn der Ford Focus Electric Drive, damals kostete er fast 40.000 Euro – inzwischen haben die Kölner ihren Preis nach unten korrigiert, in etwa auf das Niveau des direkten Konkurrenten aus Wolfsburg, den VW E-Golf. Der Focus ist 137 Stundenkilometer flott (E-Golf 140 km/h), seine Reichweite liegt bei rund 160 Kilometern (E-Golf: 190 km). Im Fahrverhalten soll der Ford zudem laut mehreren Tests unruhiger und technisch nicht so ausgereift sein, wie der VW.

Ähnlich teuer wie der Ford Focus Electric ist nur die Mercedes B-Klasse Electric Drive, die es ebenfalls ab rund 40.000 Euro gibt. Die Tester kommen auch hier zum Fazit: Fahrverhalten in Ordnung, teilweise macht es sogar Spaß, aber die vergleichsweise geringe Reichweite von rund 155 Kilometern und der hohe Anschaffungspreis geben Abzüge in der B-Note. Wer günstiger unterwegs sein will, sollte sich eher bei den Franzosen oder Japanern umschauen. Dort gibt es Kleinwagen für unter 20.000 Euro.

Bringen die aktuellen Modelle den Durchbruch?

Der Renault ZOE etwa auf Basis des Clio kostet rund 16.500 Euro, fährt stattliche 210 Kilometer weit und kann auf bis zu 135 Stundenkilometer beschleunigen. Einen Tick teurer ist der Peugeot iOn, der baugleich dem Mitsubishi MiEV und dem Citroen C-Zero ist. Bereits ab 24.000 Euro ist er zu haben, fährt bis zu 130 Stundenkilometer schnell und schafft rund 150 Kilometer Strecke. Preislich ist der Nissan Leaf ebenbürtig, er ist 144 Stundenkilometer schnell und kommt damit 199 Kilometer weit.

Einen günstigen elektrischen Stadtflitzer bietet auch Daimler mit dem smart fortwo electric drive an. Der Zweisitzer kostet rund 19.000 Euro, er ist 125 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 145 Kilometern. Ebenfalls vergleichsweise preiswert ist der Volkswagen e-Up! mit 26.900 Euro. Er schafft 160 Kilometer Strecke mit 130 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit. Teurer dagegen der Kia Soul EV mit rund 30.000 Euro. Mit 145 Sachen Spitze schafft er bis zu 212 Kilometer Strecke.

Ob die aktuelle Modellpalette wirklich den Durchbruch der E-Autos mit sich bringt, darf angesichts der niedrigen Zulassungszahlen durchaus bezweifelt werden. Um den Markt zu beleben, bräuchte es wohl ein ähnlich massives Programm wie in Norwegen. Dort fällt bei E-Autos die Mehrwertsteuer von 25 Prozent weg, ebenso die Kfz-Steuer und vieles mehr. So wird unterm Strich ein VW E-Golf beim Kauf sogar günstiger als der Verbrenner. Von solchen Programmen ist Deutschland weit entfernt.

Schwedisches Fahrgefühl auf Zeit

Mehr als 100 Volvo-Händler bieten ihren Kunden inzwischen das Miet- und Carsharing-Programm in Zusammenarbeit mit der CCUnirent System GmbH an.

Schweden – das sind unendliche Weiten, atemberaubende Fjorde und kraftvolles Fahrvergnügen á la Volvo. Sylt – das ist der Inbegriff von Nordseeurlaub, Lebensgefühl und Luxus, lecker Fisch, süßen Robben und hungrigen Möwen. Und beides zusammen? Die Schwedenflotte auf Sylt. Diesen Sommer wurde das von CCUnirent mitent-wickelte Angebot auf Sylt mit dem neuen Volvo XC90 beworben. Und das ist erst der Anfang. Schon mehr als 100 Volvo-Händler bieten ihren Kunden das umfassende Mobilitätsprogramm bereits bundesweit an.

Wer in diesem Sommer auf Sylt weilte, traute mitunter seinen Augen nicht: Gerade eben noch in das frische Krabbenbrötchen bei Gosch am Kliff in Wenningstedt gebissen, wenige Minuten später schon für lau den neuen Volvo XC90 fahren. 20 seiner neuen luxuriösen SUVs hat Schwedens Autohersteller Nummer eins in den Sommermonaten auf der sicher bekanntesten und beliebtesten nordfriesischen Insel abgestellt, um das neue Angebot „Schwedenflotte. Mobilität von Volvo“ bekannter zu machen.

Die Schwedenflotte: Mobilität für Stunden, Tage, Wochen und Monate

Volvo ist zwar nicht der erste Premium-Hersteller, der im Carsharing- sowie Mietbereich aktiv wird – dafür aber mit einem besonders durchdachten Konzept. Die Schweden wollten nicht einfach nur ein weiteres Carsharing- oder Vermiet-Angebot auf den Markt bringen, vielmehr sollte es vollständig automatisiert und damit ohne zusätzliches Personal ablaufen, verschiedenste Anwendungsfälle abdecken und für Kunden intuitiv nutzbar sein.

Bundesweit waren bereits Mitte des Jahres über 100 Volvo-Händler am Schwedenflotten-Programm angeschlossen – mit mehr als 500 Fahrzeugen aller Modellreihen. Bis zum Jahresende soll die Flotte auf bis zu 1.000 Fahrzeuge anwachsen und ein möglichst flächen-deckendes bundesweites Netz bilden.

Gemietet werden können die Premium-Autos der Schwedenflotte aber nicht nur für wenige Stunden. Das Programm ist flexibel, es passt sich an Kundenwünsche an – prinzipiell ist eine Abrechnung sogar minutengenau möglich. Es umfasst jedoch auch Langzeitmietangebote von bis zu zwölf Monaten. Die Motivation dafür, solch neue Wege zu beschreiten, erklärt Volvo-Deutschlandchef Thomas Bauch so: „Wir wollen wegkommen von starren Verträgen und stattdessen ein hochflexibles Angebot machen.“

Ein Angebot wie die Schwedenflotte funktioniert vor allem dann, wenn es innovationsfreundliche Händler gibt, die mitziehen. Die Höhe der Mietpreise legen die teilnehmenden Händler selbst fest, sie orientieren sich dabei an den örtlich üblichen Mieten. Das wirtschaftliche Risiko ist gering: Das System arbeitet dank der vollelektronischen Reservierung, Mietabwicklung und Rechnungsstellung bereits ab einer 50-Prozent-Auslastung kostendeckend.

CCUnirent-Geschäftsführer Jürgen Lobach sieht in Projekten wie der Schwedenflotte die Zukunft der Autohersteller insgesamt. Er erwartet ein starkes Wachstum des Autovermietgeschäftes, ganz gleich ob nun als Kurzzeit- und Langzeitmiete oder Carsharing. Immer weniger Menschen wollen sich ein eigenes Auto leisten, weil sie im Alltag keines brauchen – wenn der fahrbare Untersatz dann aber nötig ist, wollen sie nicht die Katze im Sack mieten. Genau da kommen die Autohersteller ins Spiel.

Die Schwedenflotte auf Sylt: 4 Stunden den neuen Volvo XC90 erleben

Die Schwedenflotte auf Sylt demonstrierte während des 6-wöchigen Aktionszeitraumes eindrucksvoll, wieviel Zuspruch ein derart maßgeschneidertes Konzept erfahren kann. Die Fahrzeuge waren über den Zeitraum zu 100% ausgelastet und die Aktion erzielte eine überdurchschnittlich hohe mediale Aufmerksamkeit.

Das Rezept: Ein Fahrzeug, welches wahrlich für sich spricht, die passende Umgebung und ein möglichst niederschwelliger Zugang für Interessenten.

So erfolgte die Reservierung der Fahrzeuge auf Sylt per App, die Schlüsselübergabe und -rückgabe wurde im Sinne einer optimalen Kundenbetreuung über lokale Kooperationspartner abgebildet. Die erste Fahrt war bis zu vier Stunden kostenfrei, auch Parkkosten fielen an den sieben auf der Insel verteilten Stationen keine an. Das „elegante Juwel“ (FAZ) kam bei den Sylt-Urlaubern mehr als gut an, wie auch die „Schwedenflotte“ deutschlandweit bereits wenige Monate nach ihrem Start im Januar dieses Jahres als eine absolute Erfolgsgeschichte gewertet werden kann.

Intuitive Bedienung, harmonisches Design

Die App für Apple- und Android-Smartphones wurde von der CCUnirent konzeptioniert und entwickelt. „Wir haben besonderen Wert auf eine intuitive Bedienung und harmonisches Design gelegt“, sagt Hannes Beyer, Bereichsleiter Carsharing bei der CCUnirent System GmbH. So sollten eigens für die sommerliche Schwedenflotte-Aktion auf Sylt „die Werte des neuen Volvo XC90 schon während der App-basierten Anmietung“ von den Kunden „erfahren“ werden, erläutert der Carsharing-Experte. Die App wird kontinuierlich weiterentwickelt und soll schon bald bundesweit zur Verfügung stehen.

Angebot stärkt Kunden- und Markenbindung

Das Angebot richtet sich an Firmenkunden, die ihr Flottenmanagement auslagern und dabei nicht auf die gewohnte Volvo-Qualität sowie das besondere schwedische Fahrerlebnis verzichten wollen, aber auch an Geschäfts- oder Privatkunden, die kurzfristige Mobilität benötigen. Dies kann beispielsweise bei einem längeren Werkstattaufenthalt oder auch als Unfallersatzwagen sein. Oder eben auch, wie auf Sylt, um in besonderer Umgebung oder zu einem besonderen Anlass, ein tolles Auto zu fahren. Auch für die Volvo-Händler ist das Programm ein Pluspunkt: es fördert extrem die Kunden- sowie die Markenbindung. Denn auch im Unfall- oder Werkstattfall muss der Kunde nicht auf ein Fremdfabrikat ausweichen, die Händler punkten mit dem Angebot einer flexiblen, bedarfsgerechten Mobilität, sagt Barbara Schmoll, Bereichsleiterin Mobilitätssysteme der CCUnirent System GmbH. Sie zieht auch ein erstes Fazit zu dem Angebot: „Mehr als 100 Volvo-Händler nach sechs Monaten ist ein toller Erfolg.“

Volvo geht damit den konsequenten Schritt weg vom reinen Autohersteller und -verkäufer zu einem ganzheitlichen Mobilitätsdienstleister.

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