Firmenwagen – Manchmal muss es eben nicht der Passat sein

Der Passat Kombi gilt hierzulande als der Firmenwagen in der Mittelklasse schlechthin. Doch nicht alle Mitarbeiter oder Unternehmen wollen immer nur Standard fahren. Inzwischen gibt es eine Reihe von Modellen anderer Hersteller, die ebenso gut wie der VW Passat als Flottenfahrzeug geeignet sind.

Wer glaubt, es spart bares Geld, wenn er von VW auf Volvo, Mazda oder Škoda umsteigt, der irrt. Denn tatsächlich haben Passat-Alternativen zwar mittlerweile ebenso viel zu bieten wie der Platzhirsch, aber sie kosten eben auch entsprechend. Da ist zum einen der neue Škoda Superb, den der VW-Konzern gerade präsentiert hat, und der im vierten Quartal ausgeliefert werden wird. Mit vergleichbarer Ausstattung – Navigationssystem, Dieselmotor, Automatikgetriebe und Bluetooth – schlägt er laut Liste mit 28.490 Euro plus 1.810 Euro für das Infotainmentsystem zu Buche. Beliebt ist er dennoch, zur Lieferzeit macht der Konzern derzeit keine genauen Angaben; die Kunden nehmen das neue Modell offenbar gerne an.

Heimliche Lieblinge: V60 und Mazda6

Dasselbe gilt für den neuen Volvo V60. Nach einem umfassenden Redesign präsentiert sich der Schwede nicht nur als Kombi, sondern auch als Limousine als gutes Pendant zum Passat. Die Ausstattung wirkt sehr hochwertig, und der V60 kann sich absolut mit den Modellen aus dem Hause VW messen. Dass ein Mittelklassefirmenwagen auch ein entsprechendes Raumvolumen braucht, hat auch Mazda erkannt. Mit dem neuen Mazda6 präsentieren die Japaner ein Modell, das absolut flottentauglich ist.

Was der Passat für die Mittelklasse, das ist der Golf für die Kompaktklasse. Nach wie vor gilt der Klassiker in der Flotte als (fast) unersetzlich, wenngleich es natürlich auch bei den Kompakten inzwischen eine ganze Reihe von passenden Alternativen gibt. Sie kommen mit dem Seat Leon aus dem eigenen Konzern und mit dem V40 und dem 1er BMW aus Schweden und München. Doch anders als in der Mittelklasse treffen diese Modelle noch nicht auf die durchgängige Akzeptanz der Endkunden. Wer einen Golf fahren will, der will heute oftmals eben unbedingt einen Golf und keinen Volvo. Wer hingegen ansprechende Alternativen möchte, sollte einen Blick auf die Modelle der anderen Hersteller werfen.

Volksauto in der Flotte

Das Volksauto in der Flotte deckt einfach die Bedürfnisse verschiedenster Fahrer perfekt ab: In der Vielzahl der Modelle und Sondermodelle, als PS-Bolide oder als Fahrzeug mit höherem Einstieg spricht der seit 1974 gebaute Golf nahezu jeden an. In der Vermietung ist dem Endkunden häufig eine gehobene Ausstattung wichtig, wer Golf bestellt, erwartet Sonderkomfort.

Sollen stattdessen alternative Modelle in die Flotte, müssen sie sich in Sachen Ausstattung messen lassen und sollten daher entsprechend bestückt sein. Navigationssystem, Dieselmotor, Automatikgetriebe und Bluetooth sind mittlerweile längst Standard.

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