Mazda2: Kleinwagen mit Oberklasseausstattung

In Japan ist er schon gut angekommen, wurde als „Car of the year“ ausgezeichnet. Bei uns steht die Neuauflage des Mazda2 seit Anfang März bei den Händlern. Erster Eindruck: Der Kleinwagen ist um 14 Zentimeter gewachsen und erreicht damit die Ausmaße des Konkurrenten VW Polo. Er wirkt allerdings mit seinen scharfen Kanten nicht so brav wie der Wolfsburger, die sportliche Frontpartie erinnert an den großen Bruder Mazda3. Zum Leidwesen der Mitfahrer hat sich das Wachstum im Innenraum kaum ausgewirkt, speziell im Fonds beim Fünftürer würde man sich mehr Bein- und Kopffreiheit wünschen. Dagegen punkten die Japaner bei der Ausstattung. Als erster im Kleinwagensegment bietet der Mazda2 gegen Aufpreis ein Head-up-Display und Voll-LED-Scheinwerfer.

Bereits in der Grundausstattung enthalten sind diverse Assistenzsysteme und – in dieser Klasse sonst selten zu finden – Lenkradbedientasten für Lautstärke und Audioquelle. Die Basisversion kommt mit einem 75 PS-Benziner, die Palette der Motorisierungen reicht über den 90 PS bis hin zum 105 PS Benzinmotor. Der Diesel hat 115 PS unter der Haube, ab Juni soll es auch noch ein Modell mit 105 PS geben. Der Normverbrauch liegt bei 4,5 Litern/100 km, das Dieselaggregat soll sich kombiniert mit 3,4 Litern zufrieden geben. Der Mazda2 kostet in der günstigsten Variante rund 13.000 Euro und ist damit knapp 1500 Euro günstiger als der Konkurrent Polo. Für einen Diesel mit 6-Gang-Schaltung muss der Käufer mindestens knapp 17.000 Euro aufwenden.

Mazda2 mieten

Mazda Motors Homepage