Tradition und Fortschritt

Stationsportrait Autohaus Brosch GmbH

Als Werner und Frieda Brosch 1972 ihre Autowerkstatt in Durach im Oberallgäu eröffneten, hatten sie anfangs gar keine und später höchstens ein bis zwei Fahrzeuge, die sie im Notfall an Kunden verleihen konnten. Heute, rund 40 Jahre später, leiten ihre beiden Kinder Christian Brosch und Melanie Theisen das Familienunternehmen. „Ohne Mobilität geht heute gar nichts mehr“, sagt Theisen. Wenn viel los ist, gehen auch schon mal die Mietwagen aus – und die Vorführwagen müssen vermietet werden.

Der alltägliche Weg zur Arbeit, das Fußballtraining der Kinder am Nachmittag, abends noch die Probe des Musikvereins oder der gemeinsame Kinobesuch. Wer in ländlichen Gebieten wie dem Allgäu lebt, der weiß, dass man seinen Tagesablauf ohne eigenes Auto nicht oder nur schwer geregelt bekommt. Ist das eigene Auto dann einmal zur Inspektion oder nach einem Unfall in der Werkstatt, benötigt die überwiegende Mehrheit der Kunden des Autohauses Brosch heutzutage ein Ersatzfahrzeug.

„Wir bieten natürlich auch einen Fahrservice an“, sagt Melanie Theisen. Vor allem für ältere Kunden sei das nach wie vor eine Option. Sobald der Ausfall des eigenen Fahrzeugs jedoch Berufstätige oder Familien betreffe, müsse ein Mietwagen her. „Wir berechnen für Werkstattersatzfahrzeuge 25 Euro am Tag“, sagt die Geschäftsführerin. Die Kunden seien gerne bereit, diese Aufwandsentschädigung zu bezahlen, „weil ihnen Mobilität wichtig ist – und seit einigen Jahren immer noch wichtiger wird“.

Seit 2012 Mazda Mobil Partner

Deshalb hat sich das Mazda-Autohaus vergangenes Jahr auch dazu entschieden, Partner von Mazda Mobil zu werden. „Wir wollten unser Unfallersatz-, Werkstattersatz- und Mietwagengeschäft noch professioneller gestalten“, erklärt Christian Brosch. Die komplette Abwicklung des Vermietvorgangs sei als Mazda Mobil Teilnehmer wesentlich einfacher. „Zudem kommen wir dadurch in den Genuss günstiger Konditionen für den Ankauf von Fahrzeugen für unsere Mietwagenflotte“, sagt Brosch.

Für die Kunden des Autohauses Brosch birgt der neue Service ebenfalls viele Vorteile. So kommen sie in den Genuss neuer Mazda Modelle als Mietwagen, die Anmietung ist unkompliziert und vor allem: sie findet vor Ort statt. Zwar gibt es im nur rund vier Kilometer entfernten Kempten auch Stationen aller großen Autovermieter – doch vier Kilometer sind eben doch keine so kurze Strecke, die man mal eben zu Fuß zurücklegt, um sich dort dann für einen oder auch ein paar Tage ein Auto zu mieten.

Doch das Autohaus Brosch vermietet nicht nur an eigene Werkstattkunden, und das nicht erst seit es Mazda Mobil Partner ist. Schon seit vielen Jahren unterhält der Familienbetrieb eine Kooperation mit dem nahegelegenen Flugplatz Kempten-Durach. Passagiere, die auf Deutschlands südlichstem sowie höchstgelegenem Verkehrslandeplatz ankommen, mieten sich übers Wochenende bei Broschs gerne mal ein Auto. „Bevorzugt ein Ausflugsgefährt, etwa einen Mazda MX5 Roadster“, erzählt Theisen.

Einzige Werkstatt vor Ort

Das Autohaus Brosch, seit Mai 2011 in den Händen der beiden Gründer-Kinder, ist breit aufgestellt. Neben Neu- und Gebrauchtwagen bietet der Betrieb als Bosch AutoCrew-Werkstatt Reparaturen und Inspektionen für alle Fabrikate an. „Wir sind die einzige Fach-Werkstatt im Ort, da muss man flexibel sein, wenn potenzielle Kunden nicht nach Kempten abwandern sollen“, sagt Theisen. Service werde daher großgeschrieben – von der Anmeldung des Autos bis zur Versicherung wird alles angeboten.

Mit der Marke Mazda verbindet das Autohaus Brosch eine jahrzehntelange Partnerschaft. Seit 1973 ist der Familienbetrieb Mazda-Vertragshändler. Im Oktober 2012 hat Mazda überhaupt erst sein 40-jähriges Bestehen in Deutschland gefeiert. Broschs sind also ein Mazda-Partner der ersten Stunde – und inzwischen der deutsche Mazda-Händler mit der längsten Geschäftsbeziehung und Geschichte. „Das erfüllt uns natürlich mit Stolz“, sagt Brosch, Chef von 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit der Geschäftsübernahme durch die zweite Generation hat außerdem eine zweite Marke Einzug ins Autohaus gehalten. Seither werden in Durach auch Hyundai-Modelle verkauft. „Wir wollten auf der einen Seite noch ein zweites Standbein, zum anderen wollten wir die Modellpalette ein bisschen ergänzen“, erläutert Theisen. Denn bei Mazda gebe es derzeit unter anderem keine Kleinbusse im Programm, die immer häufiger von privaten oder gewerblichen Kunden gewünscht würden.

Service, Service und nochmals Service

Mit der „jungen Garde“ hat sich im Autohaus Brosch natürlich noch einiges mehr verändert. So gibt es seither eine Direktannahme in der Werkstatt, das heißt: Wer sein Fahrzeug zur Inspektion oder zur Reparatur abgibt, kann das Fahrzeug gemeinsam mit einem Mechaniker in Augenschein nehmen, um sich selbst ein Bild vom Zustand des Wagens zu machen. „Wir wollen und suchen die Kommunikation mit unseren Kunden“, sagt Brosch: „Sie sollen wissen, was genau wir tun – und dass wir es fair tun.“

Zur serviceorientierten Ausrichtung gehört für die zwei Chefs auch ein einheitliches und freundliches Auftreten. Im Autohaus Brosch tragen zum Beispiel alle Mitarbeiter einheitliche Oberbekleidung, um gleich als Mitarbeiter und somit kompetenter Ansprechpartner erkennbar zu sein. „Das ist vielleicht nur eine Kleinigkeit“, so Theisen, „aber eine, die von unseren Kunden wohlwollend wahrgenommen wird“.

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