Hyundai i30: Die Koreaner blasen zum Angriff auf den Golf

Der in Tschechien produzierte i30 von Hyundai kommt deutlich günstiger – obgleich für einen Koreaner vergleichsweise teuer daher. Er ist ebenso wie der Alltrack von VW seit März 2012 zu haben. 15.850 Euro wollen die Koreaner für ihr Basismodell 1.4 „Classic“ mit seiner 100-PS-Maschine haben. Damit liegt der i30 1.125 Euro unter dem niedrigsten Listenpreis für einen VW Golf. Das alleine ist nun noch kein Kaufargument für einen Koreaner und gegen einen Wolfsburger, gepaart mit der neuen Optik des i30 jedoch schon.

Der frühere BMW-Designer Thomas Bürkle hat an der Neuauflage des i30 Hand angelegt: Der neue in der kompakten Golf-Klasse kommt von außen moderner und eleganter daher – und innen eindeutig hochwertiger. Zwar positioniert sich Hyundai nicht als direkter VW-Angreifer, der i30 dürfte vor allem vergleichbaren Modellen von Ford, Fiat, Peugeot & Co. Marktanteile abnehmen wollen. Aber auch der Klassenprimus Golf muss auf der Hut sein, etwa wegen der fünfjährigen Vollgarantie, die beim i30 Standard ist.

Den i30 gibt es natürlich in unterschiedlicher Motorisierung und mit vielen zusätzlichen Extras. So bietet Hyundai den Einbau einer Rückfahrkamera an, Ledersitze und Xenon-Scheinwerfer sowieso, außerdem den Einbau eines Startknopfes statt eines Zündschlosses oder auch ein Panoramadach.