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Skoda Superb
Volkswagen zum kleinen Preis

Mit einer Länge von 4,84 Meter übertrifft der neue Superb seinen Vorgänger um rund 35 Millimeter. Aber nicht nur die Größenverhältnisse des Skoda Flaggschiffs haben sich geändert, auch überzeugt die Limousine der oberen Mittelklasse mit innovativen Neuerungen wie der TwinDoor-Heckklappe – einem einzigartigen Konzept. Der Kofferraum der Stufenhecklimousine kann einerseits wie gewohnt geöffnet werden, gilt es aber sperrige Sachen zu verpacken, öffnet sich auf Knopfdruck die Heckklappe inklusive Scheibe. Achtung, serienmäßig! Damit erhöht sich schlagartig die Variabilität des Fahrzeugs, stolze 565 bis 1.670 Liter passen ins Gepäckabteil. Mal schauen, was dem die Kombivariante entgegenzusetzen hat, die jetzt herauskommt.

Öffnet sich per Knopfdruck: Heckklappe und Scheibe
Je drei Benziner und drei Diesel mit Leistungen zwischen 105 bis 260 PS bietet Skoda für die Reiselimousine an. Topmodell ist ein 3.6 FSI V6 mit sechsstufiger DSG-Automatik und Allradantrieb. Der Spitzensportler beschleunigt in 6,5 Sekunden von Null auf Hundert, verbraucht allerdings auch zehn Liter Sprit im Durchschnitt. Gut, dass die Tschechen auch an die sparsamen Fahrer gedacht haben. So genehmigt sich der 1.9 TDI nur 5,7 Liter Diesel, seine kraftstoffoptimierte Variante mit Namen „Greenline“ sogar nur 5,1 Liter. Das gibt angesichts der steigenden Spritpreise ein gutes Gefühl. Ein noch besseres Gefühl bekommen die Kaufinteressenten, wenn sie um die Sicherheit erfahren: Sieben Airbags sind ebenso serienmäßig an Bord wie ESP. Vollkommen neu ist der Fahrerknieairbag wie auch das adaptive Frontscheinwerfersystem, kurz AFS. Besonders toll – oder einfach nur Superb – sind jedoch die Preise für die gleichnamige Limousine: Schon ab 22.990 Euro gibt es den eleganten Skoda als 1.4 TSI mit 125 PS in der Comfort-Ausstattung. Der günstigste Diesel kostet nur tausend Euro mehr.
VW Scirocco
Zurück in die Zukunft

Er ist wieder da, der Scirocco. Das Wolfsburger Original wird bei einigen Autoliebhabern noch in der Garage zu finden sein. Wenn nicht, dann haben Interessierte jetzt die Gelegenheit, den sportlichen Flitzer der neuen Generation ihr Eigen zu nennen. Das Design ist flott, die VW-Technik hat sich bewährt. Der 4,26 Meter lange und nur 1,40 Meter hohe Scirocco nutzt die Plattform vom Eos und gibt sich bei den Motoren wenig bescheiden: Der 2.0 TSI lässt 200 Pferdchen freien Lauf. Sein maximales Drehmoment liegt bei 280 Nm bei 1.700 bis 5.000 Umdrehungen pro Minute. 25.550 Euro kostet die Topmotorisierung, die anderen Preise liegen darunter. Nur geringfügig weniger PS leistet der durch Turbo und Kompressor aufgeladene 1,4-Liter-Benziner. Mit 160 PS ist er ebenso gut bei der Sache wie der 140 PS starke 2.0 TDI. Kleinste Motorisierung ist der 1.4 TSI mit 122 PS. Der Benziner hat aber auch mit 21.750 Euro den zugleich geringsten Preis.

Kult: Scirocco aus dem Jahr 1976
Allerdings heißt es bei einem Sportcoupé dieses Formats nicht kleckern, sondern klotzen. Am besten in dem 272 PSScirocco, der 2009 in den Handel kommt. Ausgerüstet sind die Athleten übrigens mit einem Dreispeichen-Lederlenkrad, serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, vier Einzelsitzen und optional mit einem automatisierten DSG-Getriebe (Aufpreis: 1.750 Euro). Sechs Airbags und ESP sorgen für Sicherheit bei soviel Fahrspaß. Eines sollte der Käufer aber nicht vergessen: Funktionalität steht beim Sportler des Jahres erst an zweiter Stelle. Trotzdem passen 292 bis 755 Liter Gepäck in den Kofferraum. Von 1974 bis 1992 war der Scirocco einst unterwegs, verkaufte sich 800.000 Mal – und auch jetzt ist Volkssport scheinbar wieder „In“. [scw]
Fotos: Hersteller
