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Wirksamkeit von Umweltzonen in Frage gestellt
Inwiefern die Umweltzonen in unseren Städten tatsächlich zur Reduzierung von Feinstaub und Stickoxiden beitragen, kann einige Monate nach Inkrafttreten noch nicht bilanziert werden. Trotz der noch nicht bewiesenen Wirksamkeit der Umweltzonen gilt jedoch seit dem 1. Oktober in weiteren Städten, wie Augsburg, München, Frankfurt am Main, Bochum, Bottrop, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen sowie Wuppertal die Plakettenpflicht. Auch Regensburg hat jetzt eine Umweltzone. Wer ohne Plakette in die genannten Orte fährt, zahlt eine Strafe von 40 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg.
Das Aus für den Diesel?
Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, geht der Anteil an Dieselfahrzeugen weiter zurück. Im Sommermonat August waren beispielsweise nur 40,4 Prozent aller verkauften Neuwagen Diesel. Grund für den Rückgang der Verkaufszahlen sind die steigenden Kraftstoffpreise bei gleichzeitig höherer Besteuerung für die Selbstzünder im Vergleich zu den Benzinern. Deshalb machen einige Hersteller nun Aktionen zur „Rettung des Diesels“, wie Peugeot: Die Franzosen bieten bis Jahresende alle Dieselmodelle zum Verkaufspreis ihrer Benzinerpendants an.
Elektroautos unterwegs in unserer Hauptstadt

Ab Frühjahr 2009 zu haben: der Attention Assistant von Mercedes
In Berlin läuft seit Anfang September ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Daimler AG und RWE AG mit hundert Elektroautos. Die Fahrzeuge der Marken Smart und Mercedes werden an den etwa 500 Stromladepunkten „aufgetankt“ und kommen im Rahmen der Aktion „e-mobility Berlin“ vorerst zum Einsatz. Schon im nächsten Jahr will Daimler dann die Lithiumionen-Batterien in Serie, und zwar im S 400 Hybrid, verbauen.
Die IFA zeigte neue Wege auf

Die Internationale Funkausstellung (IFA) hielt für die Autofahrer wieder jede Menge Neuheiten bereit. So präsentierte beispielsweise die Firma Blaupunkt innovative Navis, wie den Travel Pilot 500 und 700, die jedes Verkehrsschild dank Video-Navigation erkennen. Während die Neuheiten einige hundert Euro kosten, lohnt es sich jetzt verstärkt, Preise zu vergleichen und Vorgängermodelle zu kaufen.
Euro NCAP überarbeitet sein Bewertungsschema

Euro NCAP führt unabhängige Crashtests nach genormten Regeln durch. Beim Insassenschutz können maximal fünf Sterne vergeben werden, daneben fließen mittlerweile auch der Fußgänger- und Kinderschutz in die Bewertung mit ein. Um die letzten beiden Kriterien noch genauer prüfen und beurteilen zu können, kündigte Euro NCAP eine Änderung des Bewertungssystems für Anfang 2009 an. Bereits die ab Februar veröffentlichten Crashtestergebnisse wurden dann schon nach dem neuen System erhoben.
Der VW Golf kommt mit Autogas
Der Generationswechsel im Hause VW verläuft nicht etwa still und leise; sondern bevor ganz aktuell der neue Golf VI zu Preisen ab 16.500 Euro auf den Markt rollt, verläuft zeitgleich der Abverkauf des Fünfer-Golf erstaunlich gut. Dabei kommt der Neue erstmals auch als Flüssiggasversion in den Handel. Voraussichtlich wird es den Golf VI LPG sogar schon ab Anfang 2009 geben.
Mit Vollgas Sprit sparen
Nissan hat ein Gaspedal entwickelt, das mit Gegendruck auf zu hohe Drehzahlen reagiert. Das so genannte Eco Pedal soll schon nächstes Jahr in einige Nissan-Fahrzeuge Einzug halten und dort den Spritverbrauch um fünf bis zehn Prozent drosseln. Hersteller Mercedes bringt bereits im Frühjahr ein anderes neues Assistenzsystem an den Start: Der „Attention Assist“ schlägt Alarm, wenn er beim Autofahrer erste Anzeichen von Müdigkeit analysiert hat. [scw]
Fotos: Hersteller
